HELD Dental & JPLOY:
Röntgen & Medizingeräte perfekt integriert
Vom DVT über OPG bis zum Intraoralscanner – HELD Dental aus Rosenheim liefert die Geräte, JPLOY die IT-Integration. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Ihre Bildgebung nahtlos in der Praxissoftware ankommt.
Warum eine Partnerschaft zwischen IT und Dental-Technik?
Moderne Zahnmedizin ist digital: DVT-Aufnahmen für Implantate, OPG-Panoramaröntgen für die Diagnostik, Intraoralscanner für digitale Abformungen. All diese Geräte produzieren große Datenmengen, die sicher gespeichert, schnell übertragen und zuverlässig in der Praxissoftware verfügbar sein müssen.
Das Problem: Der Dental-Techniker kennt die Geräte, aber nicht das Praxis-Netzwerk. Der IT-Dienstleister kennt das Netzwerk, aber nicht die DICOM-Konfiguration des DVT. Genau hier setzt unsere Partnerschaft an:
HELD Dental – Das Gerät
- Beratung & Geräteauswahl
- Lieferung & Installation
- Geräte-Inbetriebnahme & Kalibrierung
- Einweisung des Praxispersonals
- Wartung & Service
- Ersatzteilversorgung
JPLOY – Die IT-Integration
- Netzwerk-Vorbereitung & Verkabelung
- DICOM-Konfiguration & Worklist
- PACS-Server einrichten & verwalten
- GDT-Schnittstelle zur Praxissoftware
- Backup der Bilddaten
- Monitoring & Fehlerbehebung
HELD Dental – Dentalgeräte-Spezialist aus Rosenheim
Held Dentalgeräte GmbH & Co. KG mit Sitz in Rosenheim ist seit über 23 Jahren Partner für Zahnarztpraxen in Südostbayern und darüber hinaus. Das Unternehmen vertreibt, installiert und wartet hochwertige Dental-Geräte führender Hersteller – von der kompletten Praxisplanung über die Geräteinstallation bis zum langfristigen technischen Service.
Einzugsgebiet: Rosenheim, Traunstein, Mühldorf, Bad Reichenhall, Wasserburg, Ebersberg, Prien am Chiemsee sowie Kufstein, Salzburg und St. Johann in Tirol (Österreich).
Marken-Portfolio von HELD Dental
Bildgebung & Röntgen
- MyRay – Intraoralröntgen, OPG, DVT
- DEXIS – Digitale Sensoren & Kameras
- Owandy Radiology – Panoramaröntgen
Instrumente & Einheiten
- NSK – Turbinen, Winkelstücke, Chirurgie
- W&H – Dentalinstrumente & Sterilisation
- MK-Dent – Handstücke & Turbinen
- Ancar & Castellini – Behandlungseinheiten
- Miglionico – Behandlungseinheiten
Hygiene & Infrastruktur
- Euronda – Sterilisation & Hygiene
- Miele – Thermodesinfektoren
- Cattani – Kompressoren & Absaugung
- Praxisplanung & Einrichtung
HELD Dental – Kontakt & Standort
Held Dentalgeräte GmbH & Co. KG
Krainstraße 4, 83026 Rosenheim
Tel: 08031 / 23 73 52
E-Mail: service@held-dental.de
IT-Integration: So kommen Röntgenbilder in die Praxissoftware
Der technische Ablauf einer typischen Röntgengeräte-Integration:
Gerätetypen und ihre IT-Anforderungen
Intraoralröntgen
- Kleine Dateigröße (2-5 MB)
- USB oder Ethernet-Anbindung
- DICOM-konform
- Sofortige Darstellung am Monitor
- Hersteller: MyRay, DEXIS, Planmeca
OPG (Panorama)
- Mittlere Dateigröße (10-30 MB)
- Ethernet-Anbindung
- DICOM-Worklist empfohlen
- Aufnahmezeit ca. 15 Sekunden
- Hersteller: MyRay, Owandy, Planmeca
DVT (3D / CBCT)
- Große Dateigröße (100-500 MB)
- Gigabit-Ethernet Pflicht
- DICOM zwingend erforderlich
- 10G-Netzwerk empfohlen
- Hersteller: Planmeca, MyRay, Vatech
DICOM, PACS und GDT erklärt
Drei Begriffe, die bei jeder Röntgengeräte-Integration fallen:
DICOM – Digital Imaging and Communications in Medicine
Der internationale Standard für medizinische Bilddaten. DICOM definiert, wie Röntgenbilder, DVT-Volumina und andere Aufnahmen gespeichert, übertragen und angezeigt werden. Jedes moderne Röntgengerät spricht DICOM. Die DICOM Worklist sorgt dafür, dass Patientenstammdaten automatisch aus der Praxissoftware am Röntgengerät angezeigt werden.
PACS – Picture Archiving and Communication System
Das zentrale Bildarchiv in Ihrer Praxis. Der PACS-Server speichert alle Röntgenbilder und macht sie an jedem Arbeitsplatz verfügbar. Wichtig: PACS-Daten müssen in das Backup-Konzept einbezogen werden – die gesetzliche Aufbewahrungsfrist für Röntgenbilder beträgt 10 Jahre (bei Kindern 10 Jahre nach dem 18. Geburtstag).
GDT – Gerätedatentransfer
Die deutsche Standard-Schnittstelle zwischen Praxissoftware und externen Geräten. Über GDT wird die Verbindung zwischen PVS (Charly, Z1, Dampsoft etc.) und dem Röntgenprogramm hergestellt. Ein Klick in der Patientenkartei öffnet das Röntgenprogramm mit dem richtigen Patienten – und umgekehrt werden aufgenommene Bilder automatisch zugeordnet.
Praxisbeispiel: DVT-Integration in Zahnarztpraxis
Ausgangslage: Eine Zahnarztpraxis mit Implantologie-Schwerpunkt erwirbt ein DVT-Gerät. Die Praxis nutzt Charly als PVS und hat einen jployDesk Server mit 2-Node-Cluster.
Umsetzung: HELD Dental liefert und installiert das DVT. JPLOY erweitert das Netzwerk um ein dediziertes 10G-Imaging-VLAN, richtet den PACS-Server als VM auf dem jployDesk Cluster ein, konfiguriert DICOM Worklist und GDT-Anbindung zu Charly.
Ergebnis: DVT-Aufnahmen (bis 500 MB) werden in Sekunden auf den PACS-Server übertragen. In der Charly-Patientenkartei öffnet ein Klick das 3D-Volumen im Viewer. Automatische Backups sichern alle Bilddaten – inkl. Langzeitarchivierung für die 10-Jahres-Frist.
Häufige Fragen
Welche Röntgengeräte kann JPLOY in meine Praxissoftware integrieren?
Grundsätzlich alle DICOM-fähigen Geräte – unabhängig vom Hersteller. Wir haben Erfahrung mit MyRay, DEXIS, Planmeca, Owandy, Vatech, Sirona/Dentsply, Carestream und vielen weiteren. Die Integration funktioniert über den DICOM-Standard und ist herstellerunabhängig. Bei Geräten, die HELD Dental vertreibt, arbeiten wir besonders eng zusammen.
Brauche ich ein separates Netzwerk für mein DVT?
Empfohlen: Ja. Ein DVT produziert Dateien von 100-500 MB pro Aufnahme. Wenn diese Daten über dasselbe Netzwerk laufen wie die Praxissoftware und TI, kann es zu Engpässen kommen. JPLOY richtet ein separates VLAN mit Gigabit- oder 10G-Anbindung ein – das ist auch gemäß KBV IT-Sicherheitsrichtlinie gefordert (Netzwerksegmentierung).
Was ist der Vorteil einer DICOM Worklist?
Ohne Worklist muss die MFA am Röntgengerät Patientenname, Geburtsdatum und Auftragsinformationen manuell eintippen – fehleranfällig und zeitaufwendig. Mit Worklist werden diese Daten automatisch aus der Praxissoftware übernommen. Das spart Zeit, vermeidet Tippfehler und stellt sicher, dass Röntgenbilder automatisch dem richtigen Patienten zugeordnet werden.
Wie lange müssen Röntgenbilder aufbewahrt werden?
Die gesetzliche Aufbewahrungsfrist für Röntgenbilder beträgt 10 Jahre nach der letzten Aufnahme (§ 28 RöV / StrSchV). Bei minderjährigen Patienten: 10 Jahre nach dem 18. Geburtstag – also bis zu 28 Jahre. Ihr PACS-Archiv muss diese Fristen abdecken. JPLOY plant Ihre Speicher- und Backup-Kapazität entsprechend.
Kann HELD Dental auch Geräte für Arztpraxen (nicht nur Zahnärzte) liefern?
HELD Dental ist primär auf Dental-Geräte spezialisiert (Röntgen, Instrumente, Hygiene). Für allgemeinmedizinische Geräte (Sonographie, EKG, Langzeit-Blutdruck) empfehlen wir spezialisierte Anbieter. Die IT-Integration (GDT, DICOM) übernimmt JPLOY in jedem Fall.
Was kostet die IT-Integration eines Röntgengeräts?
Die Kosten hängen vom Umfang ab: Ein Intraoralröntgen mit USB-Sensor ist in 1-2 Stunden angebunden. Eine DVT-Integration mit PACS-Server, DICOM Worklist, Netzwerk-Erweiterung und Backup-Anpassung ist aufwändiger. Wir erstellen ein transparentes Angebot nach einem kostenlosen Vorgespräch.
Mein altes Röntgengerät hat kein DICOM – was tun?
Ältere Geräte ohne DICOM-Schnittstelle können oft über TWAIN-Treiber oder proprietäre Software angebunden werden. Alternativ lassen sich analoge Röntgenbilder über einen Medizin-Scanner (nicht Consumer-Flachbettscanner!) digitalisieren. Langfristig empfehlen wir die Umstellung auf ein DICOM-fähiges Gerät – HELD Dental berät Sie zur passenden Lösung.